„Aus einem kleinen Pflänzchen wurde ein großer Baum!“ So formulierte es der Gründungsvorsitzende der Waldbesitzervereinigung Kronach-Rothenkirchen, Michael Lang einmal treffend. Die Gründung erfolgte am 7. November 1969 in Rothenkirchen durch 36 Mitglieder. Bereits zwei Wochen später hatte sich die Zahl verdoppelt, drei Jahre später waren es bereits 434 Mitglieder.
Inzwischen nutzen über 1300 Mitglieder die vielen Möglichkeiten, die sich für sie in der Waldbesitzervereinigung Kronach-Rothenkirchen ergeben. Die Vorteile, die dieser "mächtige Stamm mit seiner gewaltigen Krone" bietet, bedeuten für sie bares Geld. Angefangen von der Pflanzenbestellung und dem gemeinsamen Bezug von Verbissschutzmitteln sowie Zaun, über Sammelanträge für die Bezuschussung von Durchforstungsmaßnahmen oder Beihilfen bei Kalamitäten bis zur Vermarktung von Schwach- und Starkholz ist die Waldbesitzervereinigung für ihre Mitglieder immer der richtige Ansprechpartner, der ganz andere Preise aushandeln kann als der einzelne Waldbesitzer. Der fiele bei der kleinen Parzellierung oft unter die Bagatellgrenze. Hunderte von Kilometern an Forstwegen wurden zur besseren Walderschließung mit Unterstützung der WBV gebaut oder saniert. Mit dem WBV-eigenen Flötzingerschild werden die Wege gepflegt.
Seit 2009 verfügt unsere WBV über einen Sägespaltautomaten und seit 2010 kann den Mitgliedern ein Häcksler (ohne Kran) zur Nutzung ausgeliehen werden.
Die Führung der Forstbetriebsgemeinschaft zeichnet sich durch große Beständigkeit aus. Die Vorstandsmitglieder waren und sind sehr lange im Amt. Ein Vierteljahrhundert amtierten Gründungsvorsitzender Michael Lang, Zweiter Vorsitzender Hermann Körner und Geschäftsführer Wolfgang Ruß. Auch weitere Funktionsträger wie Rechnungsführer Berthold Raab, stellvertretender Geschäftsführer Karl Bär oder Beisitzer Georg Bär hatten ihr Amt sehr lange inne.
Ebenfalls auf über 25 Jahre aktives Engagement als Rechnungsführer kann im Jahr 2010 Hans-Ulrich Müller zurückblicken und der Schriftführer Friedwals Schedel hat sein Amt über 20 Jahre inne.
Bei der JHV 2010 wurde an die vierzigjährige Geschichten erinnert.